Das Jugendhilfezentrum (JHZ) kann nach § 27 SGB VIII mit folgenden Angeboten unterstützen:
Die Ziele für die jeweiligen Hilfeformen werden gemeinsam mit dem Jugendamt, den Adressat:innen und allen Beteiligten am Erziehungsprozess in einem Hilfeplangespräch gemäß § 36 SGB VIII entwickelt und dokumentiert. Hierbei werden praxisnahe Grobziele differenziert und konkrete Zwischenziele festgelegt. Dies schafft Transparenz für Eltern, Kinder und Jugendliche und macht die Hilfe nachvollziehbar und greifbar. Regelmäßige Hilfeplangespräche dienen der Überprüfung und Fortschreibung der Ziele.
Lage
Das Jugendhilfezentrum befindet sich in einem Einfamilienhaus auf einem weitläufigen Grundstück mit altem Eichenbestand. Das Haus bietet verschiedene Funktionsräume für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und liegt in ländlicher Umgebung. Öffentliche Verkehrsmittel sorgen für eine gute Anbindung nach Bienenbüttel und Bad Bevensen. Im Ort Jelmstorf gibt es einen Sportverein, eine freiwillige Feuerwehr und einen Kindergarten.
Unser Team
Zum Team gehören drei pädagogische Fachkräfte: ein Sozialpädagoge, eine Erzieherin und ein Erzieher – alle mit langjähriger Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen. Ergänzt wird das Team durch eine Hauswirtschaftskraft.
Unser Selbstverständnis
Die Mitarbeitenden des JHZ sehen sich als beratende Partner:innen, die gemeinsam mit den Familien individuelle Lösungsstrategien entwickeln. Die Veränderung von Verhaltensmustern liegt bei den Familien selbst, die diese Prozesse eigenverantwortlich gestalten. In der Zusammenarbeit wird Wert auf ein Klima gelegt, das emotionale Nähe zulässt und gleichzeitig individuelle Selbstbestimmung ermöglicht. Dabei sind Förderung und notwendige Anforderungen ausgewogen. Voraussetzung für die pädagogische Arbeit ist ein Mindestmaß an Vertrauen. Klare Absprachen zu Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten sowie größtmögliche Transparenz im fachlichen Handeln sind zentral. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen individueller Betreuung und gesellschaftlichen Anforderungen.
Soziale Gruppenarbeit (SGA)
Die SGA findet an drei Tagen pro Woche statt. Die Kinder kommen nach der Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder werden bei Bedarf abgeholt. Um 14:00 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen; bei starker Auslastung werden zwei Gruppen gebildet. Anschließend erfolgt die Hausaufgabenbetreuung, ab etwa 15:30 Uhr folgt die Spielzeit. Die SGA bietet individuelle Angebote sowie Aktivitäten für die Gesamt- und Kleingruppe.
Schwerpunkte der sozialen Gruppenarbeit sind:
Erziehungsbeistandschaft (EB)
Die EB ist eine ambulante Maßnahme zur individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Ziel ist es, einen „gelingenderen Alltag“ (Hans Thiersch) zu ermöglichen. Grundlage sind eine vertrauensvolle Beziehung und klare Aufgabenverteilung.
Unser Angebote umfassen:
Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
Die SPFH arbeitet direkt mit der Familie in ihrem Lebensumfeld. Für jede Familie wird ein flexibles, individuelles, situations- und lösungsorientiertes Handlungskonzept entwickelt.
Leitgedanken der SPFH:
Angebote der SPFH:

Tanja Günther
Regionalleitung Region Nord
Telefon: 0511 5353-250
tanja.guenther@dachstiftung-diakonie.de
Datenschutz-Einstellungen
Cookie Einstellungen
Diese Website verwendet Cookies die die Ihnen Services ermöglichen, die von externen Anbietern angeboten werden, wie z.B. YouTube oder Google Maps. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 DSGVO (1) a.
Sie können hier der anonymisierten Erfassung Ihres Nutzerverhaltens durch MATOMO widersprechen. Zu diesem Zweck speichern wir einen Cookie auf Ihrem Computer, um diese Entscheidung auch bei späteren Besuche zu respektieren.
Bitte beachten Sie, dass abhängig Ihrer Einstellungen einige Funktionen ggf. nicht zur Verfügung stehen.
Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung