Kontrast einstellen
Schriftgröße auswählen
Zum Bereich in Leichter Sprache Leichte Sprache

GEMEINSAM. STÄRKEN. ENTWICKELN.

Kinder & Jugend & Familie

Sommertour ins Mehrgenerationenhaus

Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann informierte sich über soziale Projekte

Familienpolitik allgemein, das Mehrgenerationenhaus Gifhorn und das mögliche Ende für das Betreuungsangebot „GifHelp“ für geflüchtete Kinder und Jugendliche im Landkreis Gifhorn standen im Mittelpunkt der Gespräche, die CDU-Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann am Montag, 12. August, im Mehrgenerationenhaus Gifhorn führte. MGH-Leiter Eckart Schulte und Carola Hahne, Geschäftsführerin der Venito gGmbH der Dachstiftung Diakonie, begrüßten die Politikerin und ihren Mitarbeiter Frederik Meyer, die im Rahmen ihrer Sommertour Station im Georgshof in Gifhorn machten. Mit dabei waren auch Werner Trägner von der Projektleitung GifHelp sowie die künftige Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Edith Jensch, und Britta Schrader vom Freiwilligenzentrum Gifhorn.
 

„Ich freue mich immer, wenn ich bei solchen Terminen mit den handelnden Personen in direkten Kontakt komme und unmittelbar erfahre, wo der Schuh drückt“, beschrieb Ingrid Pahlmann ihre Intention für den Besuch. Von „drückenden Schuhen“ konnten Eckart Schulte und Carola Hahne Details mitteilen. Ein großes Problem sei, dass die Betreuung geflüchteter Kinder insbesondere in den Gemeinschaftsunterkünften Ehra-Lessien und im Clausmoorhof künftig nicht mehr gesichert sei.

„Allein in Ehra werden nachmittags durchschnittlich 25 Kinder betreut, im Clausmoorhof sind es nicht wesentlich weniger“, beschrieb Schulte die Situation. Die Spendenmittel in Höhe von einer Million Euro, die durch die Volksbank BraWo Stiftung und die Stiftung „RTL – Wir helfen Kindern“ bereitgestellt und durch den Landkreis um 100.000 Euro sowie die Dachstiftung Diakonie um 50.000 Euro aufgestockt wurden, seien nun aufgebraucht. Diese Mittel haben das Projekt „GifHelp“ erst möglich gemacht. Aktuell suchten alle Beteiligten nach einer Lösung, um die Kinderbetreuung zumindest im Minimalbetrieb fortzusetzen. „Aus unserer Sicht sind mindestens je Einrichtung zwei Halbtagskräfte erforderlich, damit auch die notwendige fachliche Begleitung gesichert ist“, betont Schulte. Ingrid Pahlmann machte deutlich, dass dies tatsächlich in der Verantwortung des Landkreises liege – das Angebot aber definitiv sinnvoll sei. „Wenn wir nicht frühzeitig bei den Kindern mit der pädagogischen Arbeit beginnen, holt uns das später ein – und dann wird es in der Regel teuer.“

Mit großer Freude hörte sie die Berichte über die Auslastung und die Angebote des Mehrgenerationenhauses. Hier sei es sinnvoll, durch Kooperationen mit anderen Vereinen und Organisationen die Auslastung noch zu erhöhen und so die Kosten zu senken. „Die Zuschüsse sind freiwillige Leistungen der Kommunen und die werden angesichts knapper öffentlicher Kassen zwangsläufig zurückgehen.“ Da wäre es gut, wenn sich kleinere Einrichtungen und Gruppierungen dem Mehrgenerationenhaus anschließen würden. „Hier sind tolle Räume und die sollten von möglichst Vielen genutzt werden.“

Foto: Ingetraut Steffenhagen / von links: Edith Jensch, Eckart Schulte, Ingrid Pahlmann, Dr. Werner Trägner, Carola Hahne, Britta Schrader

Sechs Personen vor dem Eingang des Mehrgenerationenhauses, ein Mann im Rollstuhl

Datenschutz-Einstellungen

Cookie Einstellungen
Diese Website verwendet Cookies die die Ihnen Services ermöglichen, die von externen Anbietern angeboten werden, wie z.B. YouTube oder Google Maps. Rechtsgrundlage ist hier Art. 6 DSGVO (1) a.

Sie können hier der anonymisierten Erfassung Ihres Nutzerverhaltens durch MATOMO widersprechen. Zu diesem Zweck speichern wir einen Cookie auf Ihrem Computer, um diese Entscheidung auch bei späteren Besuche zu respektieren.

Bitte beachten Sie, dass abhängig Ihrer Einstellungen einige Funktionen ggf. nicht zur Verfügung stehen.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Matomo-Einstellungen

Achtung: Beim Widerspruch des Trackings wird ein Matomo Deaktivierungs-Cookie gesetzt, der sich Ihren Widerspruch merkt.